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Wie Puck Weihnachten rettet!

Jede Menge Aufregung im Weihnachtswunderland der Aula "Am Sonnenberg" beim diesjährigen Kinderstück der Jungen Bühne Seesen. Weihnachten in Gefahr! Die zwei Weihnachtselfen Puck (Thore Reinke) und Mickie (Markus Brandt), die allein und unzufrieden auf Wolke 19 Päckchen für die Kinder auf der Erde schnüren müssen, gelangen mit dem Fahrstuhlführer Nikodemus Balthasar Aufundab (Jürgen Witzack) unerlaubt ins Weihnachtswunderland. Doch bevor der Fahrstuhl sich in Fahrt setzen kann bereitet der Auftritt des Briefträgers James Taube (Elke Reichel) den Kindern sichtlich Spaß. Die witzige Kombination aus Taube und Briefträger kommt auf Anhieb beim jungen Publikum gut an. Aber nicht nur die zwei Weihnachtselfen gelangen unerkannt in den Fahrstuhl. Bereits zu Beginn entdeckte Aufundab, dass sein Fahrstuhl (Zuschauerraum der Aula) voller Kinder ist und alle mit ins Weihnachtswunderland fahren wollen. Lieb wie er ist, erlaubt er den Gästen im Fahrstuhl sitzen zu bleiben und mitzufahren.

Damit die Last im Fahrstuhl nicht zu schwer wird müssen alle Kinder schweben, dass ist natürlich für Nikodemus Balthasar Aufundab kein Problem. Die Kinder müssen einfach ihre Beine weit nach vorne strecken und schon kurze Zeit später befinden sich alle auf "Wolke 19". Die Fahrt geht sogar weiter bis ins Weihnachtswunderland. Eigentlich dürfen die zwei strafversetzten Elfen Puck und Mickie nicht mit ins Wunderland fahren, aber versteckt zwischen den vielen Kindern im Publikum, fahren sie unerkannt mit. Im Elfendorf des Weihnachtswunderlandes, laufen bereits die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren. Unter den Anweisungen des Oberelfs Thomasius (Daniela Wons) packen die kleinen fleißigen Weihnachtsengelchen und - elfchen, gespielt von Felix Brandt, Elia Wuttke, Maditha Wuttke, Nina Wallbrecht, Thea Husar, Cosima Peckhaus, Julia Wallbrecht, Pia und Tabea Bertram, eifrig die Geschenke ein.

Der Eiswind Sausebraus (Antje Peckhaus) braust über die Bühne und bringt die wichtigen Eiskristalle vom Nordpol mit. Schließlich soll der Weihnachtszauber pünktlich fertiggestellt und - wie gewohnt - auf die Erde gestreut werden. Doch in diesem Jahr soll alles anders werden! Sichtlich verängstigt wirkte Sausebraus, denn sie weiß, dass die böse Eisprinzessin sie einfangen will. Nur mit ihrer Hilfe kann die böse Eisprinzessin (Petra Gründler) das Elfendorf einfrieren. Nicht nur die zwei Weihnachtselfen Puck und Mickie gelangen unerkannt ins Weihnachtswunderland, sondern auch die böse Eisprinzessin samt zwei Gehilfinnen, den beiden Gnomen Zaster (Regine Reincke) und Flitz (Renate Warnecke) finden heimlich einen Weg, um ins Elfendorf zu gelangen. Sie versuchen den Weihnachtszauber zu stehlen, damit wir Menschen auf der Erde nicht den heiligen Abend feiern können. Die Kinder erkennen schnell, wer zu den Guten gehört und wer nicht. Entsprechend helfen sie lautstark mit.

Immer wieder spielen die Szenen im Fahrstuhl (Aula) und dem Elfendorf. Die Kinder werden immer mit einbezogen und ziehen sichtlich begeistert mit. Der Sprachfehler des Sternenmädchens Funkelfein (Manuele Löffler) macht sie auf Anhieb beim Publikum sympathisch. Ständig verläuft sie sich und steht ziemlich neben der Spur, aber sie ist eben total süß und sehr witzig und das erkennen die jungen Besucher gleich. Doch leider geht es nicht so friedlich weiter, denn der Eisprinzessin gelingt es tatsächlich Sausebraus zu fangen und für ihr Vorhaben einzuspannen. "Stell das Elfendorf kalt", "Puste, Puste Sausebraus!" ruft die kalte Eisprinzessin Sausebraus zu. Spätestens jetzt erkennen alle den Ernst der Lage. Das Bühnenlicht und die Hintergrundmusik sorgen zusätzlich für Gänsehautstimmung. Wie soll jetzt noch der kalten Eisprinzessin das Handwerk gelegt werden? Alles scheint verloren und gefroren, wären da nicht die zwei ungebetenen Gäste Puck und Mickie, die den Weihnachtszauber tolpatschiger Weise austauschen und damit schon unbewußt eine, im nachhinein, "gute Tat" vollbringen.

Listig wartet die böse Eisprinzessin nun, dass der Weihnachtsengel (Ursula Antl) den verhexten Weihnachtszauber auf die Erde streut und sie endlich die Herrschaft über das Weihnachtswunderland bekommt. Dazu soll es jedoch nicht kommen, denn Puck und Mickie haben den echten Weihnachtszauber zuvor im Publikum versteckt, sodass die böse Eisprinzessin diesen nicht verzaubern konnte. So konnte es auch in diesem Jahr im Weihnachtswunderland zu einem Happy End kommen. Der Weihnachtsengel konnte den "echten" Weihnachtszauber auf die Erde streuen und zu guter Letzt der "echte" Weihnachtsmann (Elke Reichel) mit gewöhnungsbedürftig hoher Stimme (für einen Weihnachtsmann) "Frohe Weihnachten" wünschen. Mit dem Lied "Guten Tag ich bin der Nikolaus" (Instrumental begleitet von Daniela Feix - Akkordeon, Andreas Tappe - Gitarre und Hairi Feix - Kontrabaß) feierten alle Akteure samt begeistertem Publikum, das gerettete Weihnachtsfest.

Dass die Junge Bühne Seesen mit diesem Kinderstück ins Schwarze getroffen hat, zeigte sich während der 3 Aufführungen durch viel Szenenapplause und dem regen Interesse der jungen Zuschauer am Ende der Veranstaltung. Neben Autogrammen, deckten sich die Kinder mit Eiskristallen vom Nordpol ein und bewunderten die Akteure "Haut nah". Wieder einmal hat sich gezeigt, daß Theater für Kinder nicht nur auf der Bühne, sondern auch das direkte einbeziehen des Publikums, wahre Wunder bewirken kann. Ich bin mir sicher, daß in diesen Tagen viele Kinder mit dem Gefühl eine "gute Tat" vollbracht zu haben ins Bett gegangen sind. Es hat uns allen viel Spaß gemacht, frohe Weihnachten!

Antonio Mateo
Online Magazin Seesen24.de

Hier ein paar wenige Bildimpressionen:



Seesen JBS Foto Wie Puck Weihnachten rettet!

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Nachricht vom 8.12.08 23:46

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Junge Bühne Seesen, Foto: Antonio Mateo

Junge Bühne Seesen, Foto: Antonio Mateo

Junge Bühne Seesen, Foto: Antonio Mateo

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Junge Bühne Seesen